Was steckt hinter „Personas“?
Jeder der ein Marketing Basisseminar besucht hat, welches sich rund um das Thema Zielgruppe dreht, kennt das Prince-Ozzy-Beispiel. Das klassische Beispiel, dass demographische Zielgruppe nicht gleich Persona ist.
Doch sind Personas immer noch das richtige Marketinginstrument und wie werden Sie richtig eingesetzt?
Das Personas Konzept
Warum werden Personas im Marketing verwendet?
Seit Jahren raten Agenturen und Berater das Marketing auf Personas-Konzepte aufzubauen. Doch ein Grossteil der Unternehmen beschränkt sich in der Marketingausrichtung auf eine demographische Zielgruppendefinition. Warum aber genau diese Strategie nicht wirklich zielführend ist, beschreibt das Prince-Ozzy-Beispiel:
Denken Sie an einen Mann:
- Alter: 60+, schon in Rente
- Einkommen: > 100 tausend € im Jahr
- Hobbies: Kunst, Literatur, Musik
- Werte: Familie ist ihm sehr wichtig und er verbringt mittlerweile viel Zeit mit ihr (auch wenn es nicht immer so war)
Wer ist diese Person?
Laut dieser Definition könnte es Ozzy Osbourne oder Prince Charles sein. Zwei Menschen, denen wir nie im Leben das gleiche Produkt verkaufen, bzw. im Verkauf mit gleichen Argumenten punkten würden. Das Problem mit klassischen Zielgruppen im Marketing ist, dass nur eine Bestimmte Richtung wiedergegeben wird.