Digitale Plattformen mischen seit mehreren Jahren den internationalen Wettbewerb auf. In vielen verschiedenen Branchen nehmen Sie ganze Marktanteile ein und entwickeln eine Plattformökonomie.

Diese Plattformökonomie ist seit Airbnb, Uber und Co. eines der spannendsten Themen im Bereich der Digitalisierung. Was sind die Prinzipien der sogenannten Plattformökonomie und wie können Sie in diesem Geschäftsbereich tatsächlich erfolgreich sein?

Erfahren Sie in diesem Blogbeitrag, was Plattformökonomie bedeutet, wie sie sich verhält und welche Chancen sie mit sich bringt.

Bringen Sie Ihre digitale Plattform zum Erfolg

Digitale Plattformen bringen verschiedene Anbieter von Produkten und Dienstleistungen mit Kunden zusammen. Der Plattformbetreiber vernetzt so im B2C Bereich Anbieter mit Kunden und verdient zum Beispiel durch Gebühren sein Geld. Digitale Plattformen sind bisher vorwiegend im Privatkundenmarkt vorhanden und profitieren von einem sogenannten Netzwerkeffekt. Das bedeutet je mehr User sich auf einer Plattform informieren und einkaufen, desto interessanter wird das Modell, weil sich Angebot und Preis dadurch verändern. Auch im B2B-Bereich bekommen Plattformmodelle zunehmend Relevanz für das produzierende Gewerbe. Plattformen sind inzwischen fester Bestandteil der digitalen Wirtschaft und werden für Marketings-Zwecke und als Kommunikationskanäle verwendet.

Folgende 4 Punkte sollten Sie unbedingt beachten, wenn sie mithilfe der Plattformökonomie Geschäftsmodelle für Ihr Unternehmen digitalisieren und entwickeln wollen.

1. Mehrwert durch Serviceorientierung

Kluge Köpfe suchen sich oft einen bestehenden Geschäftszweig aus und verwenden digitale Technologien effizient aus, um die Online-Sichtbarkeit gegenüber potenziellen und bestehenden Kunden zu erhöhen. Anbieter und Interessenten können so auf der ganzen Welt jederzeit per mobile Endgeräte verknüpft werden. Fahrer und Autos mit Transportbedürftigen; Reisende und lokal ansässige Wohnungsbesitzer oder Hotels. Diese Dienstleistungen sind nichts Neues, aber stellen für die User einen ganz neues Serviceerlebnis dar, wie es von Hotels oder Taxiunternehmen bislang noch nicht dargelegt werden konnte.

2. Skalierbarkeit

Wenn wir von digitalen Geschäftsmodellen oder digitalen Plattformen sprechen, fällt zwangsweise der Begriff Skalierbarkeit. Was ist Skalierbarkeit? Es ist die Fähigkeit eines digitalen Geschäftsmodelles zu expandieren. Es geht um schnelle, kostengünstige Expansion. Erfolgreiche Plattformen müssen groß skaliert sein, nur so können sie wachsen und auch problemlos ausländische Märkte bedienen. Deshalb werden auch anfangs durch höhere Investitionen und niedrige Preise Verluste geschrieben. Aber nur so kann es schnell zu der großen Anzahl an Usern kommen. Die besten Beispiele für die Skalierbarkeit sind Spotify und Netflix. Der Film oder Song wird einmal digitalisiert und kann dann mit Grenzkosten nahe 0 Euro an Millionen von Kunden weltweit verliehen werden.

3. Data Driven Business

Die Unternehmen, die digitalisierte Plattformen betreiben, können aus vorhanden Daten und Daten neuer User einen Mehrwert ziehen. Daten sind in vielen verschiedenen Bereichen – z.B. Advertising, Marktforschungen, usw. – zweifelslos eines der besten Mittel, um seine Kunden zu verstehen. Sie sind ebenfalls sehr aussagekräftig darüber, was der Kunde möchte. Wer Daten sammelt, sollte sie also auch gezielt auswerten können. Facebook ist ein Paradebeispiel dafür, wie man aus einer Social-Media-Plattform zu einem der größten Datenhändlern überhaupt werden kann. Das Unternehmen nutzt die persönlichen Daten für ein äußerst effizientes und genaues Werbe-Targeting. Der Grundservice, den die meisten privaten Kunden verwenden ist dabei kostenlos. Für viele Unternehmen und Anbieter ist die Währung mit der bezahlt wird die Daten, die die Plattform in Geld umwandelt.

4. Agilität und Offenheit

Viele großartige Ideen, die umgesetzt werden, bleiben leider auf halber Strecke stehen. Digitale Plattformen entwickeln Ihr größtes Potential durch ihre Wandlungsfähigkeit und finden im Entwicklungsprozess laufend neue Bereiche, in denen wertgeschöpft werden kann. Das spannende an der digitalen Plattformökonomie ist, dass diese neuen Bereiche innerhalb von wenigen Wochen erobert werden können. Diese Agilität benötigt eine besonders moderne Denkweise. Branchengrenzen werden immer durchlässiger, was wiederum bedeutet, dass ganze digitale Ökosysteme entstehen können. Diese Offenheit benötigt andere Anbieter, Partner und ein Konkurrenzdenken, um die Plattform voranzutreiben. Anders herum gedacht müssen auch die Service Lieferanten ihre Lösungsansätze so offen entwickeln, dass sie bei möglichst vielen Plattformen mitspielen können.

Abschließend zu unserem Blogbeitrag über digitale Plattformen:

Das Finden einer durchschlagenden Plattformidee mit all seinen Potenzialen ist ein heiß umkämpfter Markt und voller Risiken. Die Idee muss sitzen und es muss wie immer, der Wille vorhanden sein, die Mittel und vor allem die Fähigkeit stark und global zu wachsen.

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